Welcher Antrieb ist besser?

Jet-Antrieb

Der Schiffsantrieb ist nicht einfach nur die Energieübertragung auf das Boot, sondern er wirkt sich massgeblich auf die Fahr- und vor allem auf die Steuereigenschaften des Boots aus. Grundsätzlich existieren zwei Methoden wie man ein Boot in die Fahrtrichtgung bringt: Mit einem Düsenstrahl oder einem Propeller (wobei streng genommen der Jet-Antrieb auch ein Propeller-Antrieb ist.

Der Jet-Antrieb besitzt ebenfalls einen Propeller, genauer gesagt einen Impeller (1). Der Unterschied liegt darin, dass der Propeller in einer Röhre eingesetzt ist (deshalb Impeller). Er saugt das Wasser beim Anfahren durch den Strömungskanal an (5). Das einstömende Wasser wird im Kanal mit hoher Geschwindigkeit ausgestossen (3).

Der Strömungskanal bewirkt, dass bei zunehmender Geschwindigkeit des Bootes das Wasser in diesen Kanal von selbst angesaugt wird (dieses Phänomen beobachten Sie, wenn Sie sehen, wie Ihr Beiboot (Dingi) von alleine lenzt). Dadurch wird für das Ansaugen des Wassers keine Kraft mehr benötigt. Das Wasser wird zudem durch den Impeller beschleunigt.

Wenn das Boot eine Geschwindigkeit von über 20 Knoten  erreicht hat, hat der Jet-Antrieb einen höheren Wirkungsgrad als ein herkömmlicher Propellerantrieb (es entstehen weniger oder keine Verwirbelungen).

Der Einlass des Strömungskanals ist mit einem Stahlnetz (4) geschützt. Die Steuerung erfolgt über die Steuerklappen (8). Der Wasserstrahl wird durch diese in die jeweils gewünschte Richtung gelenkt. Bei Rückwärtsfahrt wird die Rückfahrklappe (9) abgesenkt. Damit wird der Wasserstrahl unter den Bootsboden umgelenkt. Dieses System macht ein Boot extrem wendig.

  • Guter Wirkugsgrad

  • Extrem wendig

  • gute Haftung auf dem Wasser

  • Nicht geeignet für grosse Boote

  • Anfällig auf Impeller-Beschädigungen

 

Propeller-Antrieb

Aussenbord-Motor

Der häufigste Antrieb ist der Propeller-Antrieb. Dabei kann der Motor aussen am Schiffsrumpf angebracht werden (Aussenborder) oder er befindet sich im Inneren des Bootes (Innenborder). Der Aussenborder findet man in kleineren Booten.

Hier eine Übersicht der Vor- und Nachteile gegenüber den Innenbordern:

  • leichter Zugang bei Wartungsarbeiten

  • Günstiger in der Wartung

  • Wendiger als Innenborder (falls nur ein Motor vorhanden)

  • Einfachere Motoren-Erweiterung (Leistungs-Aufstockung)

  • Nicht geeignet für grosse Boote

  • Badeplattform kann nicht genutzt werden

  • Laut

  • Optik

 

Innenbord-Motor

Bei den Innenbordern gibt es zwei Varianten:

  • Starrwelle
  • Z-Antrieb (Propeller stossend, Propeller ziehend)

Der Starrwellenantrieb ist der gebräuchlischte unter den grösseren Schiffen (ab 30 Fuss).

….dieser Artikel ist noch in Bearbeitung, wir bitte um etwas Geduld….

 

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