Sardinien

Meilentörns-Varianten

     

    Reisebeschreibung Mittelmeer-Meilentörn mit Segelboot oder Katamaran, Sardinien / Sizilien

    Wir starten unsere Segeboot-Meilentörns in Sardinien (Cagliari oder Olbia) oder in Sizilien (Catania oder Palermo). Sowohl Sardinien wie auch die Nordküste von Sizilien sind Orte mit einer grosser nautischen Tradition. Schiffe und Navigation gehören seit Anfang in die Geschichte dieser Gegend. Wir haben ein idealer Ausgangspunkt für unsere Meilentörns ausgewählt, weil die Wetterverhältnisse (vor allem die Windverhältnisse im Mittelmeer) von Woche zu Woche stark variieren können. Wir haben eine etwas wilde Westseite und eine etwas ruhigere Ostseite. Das Klima ist mild. Wir führen einen Meilentörn pro Monat durch, zwischen April – Oktober.

    Der Flug nach Cagliari oder Palermo aus Zürich oder Basel dauert ca. zwei Stunden.

    Vom Flughafen Cagliari oder Olbia kommen wir bequem und in nur ca. 20 Minuten mit dem Taxi zum Hafen. Von Catania dauert die Anreise etwas länger. Der Hafen in Sardinien ist gerade nur 10Km vom Flughafen entfernt, bei Palermo sind es 2 Stunden Fahrt bis zur Marina. Meistens kommen wir gegen Abend an, also in der Abenddämmerung.

    Der Hafen von Cagliari in der Abenddämmerung:

    Der Hafen von Capo d‘ Orlando, Sizilien

    Wir steigen in unser Boot (Katamaran Lagoon 500, 52F oder Lagoon 450), richten uns gemütlich ein, geniessen ein gemeinsames Nachtessen und der Skipper gibt wichtige Anweisungen zum Meilentörn (Skipper-Briefing). Am nächsten Tag kann es losgehen.

    Hafenstimmung am Abend vor der Abreise:

    Der Hafen von Cagliari:

    Geplante Seemeilen: Im Mittelmeer weht meistens ein guter Wind zum Segeln und deshalb ist es auch ein beliebtes Segelrevier. Der Mistral und die Tramontana sind eher kalte Winde aus West-Nordwest. Der Libeccio weht aus Südwest und ist eher warm. Er bringt meistens auch Seegang. Der Scirocco ist ein warmer Wind aus Süden. Er bringt im Sommer Gewitter und kommt oft mit starker Dünung. Dank der strategisch guten Lage des Starthafens, kann man noch sehr kurzfristig entscheiden, ob man die eher starken Winde im Westen der Küste oder ob man es lieber etwas weniger wild nehmen will an der Ostküste. Die Sicherheit der Besatzung steht immer an oberster Stelle. Wir wollen alle die geplanten Meilen Segeln, aber wenn es die Umweltverhältnisse nicht zulassen, dann müssen Sie sich diesbezüglich auf Kompromisse einstellen. Die exakte Route wird auf Basis der vorherrschenden Wind- und Wetterverhältnisse im letzten Moment bestimmt und sie wird währende des Törns Tag für Tag neu beurteilt und falls nötig umgeplant.

    Das Gebiet ist hervorragend zum Schnorcheln. Es hat hundert von einsamen Buchten.

    Das Schiff: Die Lagoon 500 oder 450 ist ein sehr komfortables und geräumiges Boot. Es ist vielleicht nicht ein besonders schnelles Boot, aber mit so einem Katamaran kommen alle auf ihre Rechnung. Es ist ein guter Kompromiss zwischen Performance und Komfort. Die auszubildende Crew kann Erfahrung sammeln mit einem tendenziell grösseren Schiff, und die Partner und Partnerinnen geniessen die Ferien. Das Schiff ist praktisch ein schwimmendes Hotel: Doppelschlafzimmer mit eigenem Bad, grosse Liegeflächen, viele Ecken wo man es sich gemütlich machen kann und ein grosser Salon. Dank dem Fly-artigen Aufbau haben die angehenden Skipper trotz der Grösse des Schiffen eine gute Übersicht.

    Anmelde-Prozedur Meilentörns

    Klimadaten Süditalien

     

    Welche nautische Praxis lernen Sie bei uns?

    Sie bekommen folgende praktische Ausbildungs-Elemente an unseren Meilentörns:

    • Schiff-Entgegennahme
    • Generelle Kenntnis der Yacht, Kenntnisse in Ihrer Benützung (Instrumente, Werkzeuge) in der Unterbringung von Sicherheitsausrüstung sowie der Überprüfung von Motor uns Segel
    • Kenntnis der Kollisionsverhütungsregeln
    • Beurteilung des Wetters und des Seegangs
    • sichere Navigation, Bestimmen der eigenen Position, Wahl einer geeigneten Route
    • Anker- und Anlegemanöver
    • Manöver in Häfen
    • Mensch-über-Bord-Manöver.