Unser Segel-Meilentörn in Sardinien fängt schon sehr gut an: 25 Grad, sonnig und mindestens 15 Knoten Wind. Die Ankunft am Flughafen von Olbia ist äusserst einfach, weil der Flughafen sehr klein und übersichtlich ist.

Jacqueline und Indro sind schon einen Tag vor dem Törnstart nach Sardinien geflogen, damit sie alle Vorbereitungen treffen können, das Administrative erledigen und schon mal die Marina (Cala dei Sardi) inspizieren können. Bei aller aller Arbeit lassen sie sich aber einen Sprung in den Pool nicht nehmen. Hier im späten September ist es immer noch sommerlich warm.

Die Crew ist inzwischen in Olbia angekommen. Die Transfer zur „Cala dei Sardi“ dauert nur gerade 20 Minuten. Wir inspizieren das Boot und machen das Check-In.

Der erste Abend bricht an. Wir beziehen Boot haben unsere erste Pasta al Pomodoro an Bord. Die Stimmung ist entspannt. Natürlich freuen wir uns alle auf den nächsten Tag. Heute Abend bleiben wir aber noch im Hafen. Es geht am Morgen früh los.

Die Sicherheit steht zuoberst, also schlüpfen wir probeweise in die Sicherheitswesten und spielen verschiedene Not-Szenarien durch.

Nach einigen Manöver-Übungen und dem Einspielen aller wichtigen Abläufen, kann es nun losgehen mit Segeln: 15 – 20 Knoten Wind (Maestrale) und 7 – 10 Knoten SOG (Speed over Ground).

So sieht ein Segler-Gesicht aus bei 20Kn Wind:

Die Crew ist schon bald eingespielt, auch wenn noch nicht alle An- und Ablege-Manöver in Perfektion klappen. Aber alles in allen geniessen wir den Meilentörn, weil auch das Wetter mitspielt. Die Begleitung der Kursteilnehmer haben keine Sorgen wegen Wind- und Windrichtung, sie geniessen einfach.

Unser Skipper vor Ort, Luca, hat immer weniger zu tun. Das ist ein gutes Zeichen, das bedeutet, das die Lernenden das Boot gut im Griff haben. Sein Job ist es, uns mit Fachwissen zu versorgen und auch gute Tips in Sachen Plätze, Orte, Buchten, Strände. Luca ist ein lokaler Skipper, er kennt dieses Meer wie seine Hosentasche.

Es steht eine lange Überfahrt nach Arbatax an (Ostküste von Sardinien). Wir nehmen die Meilen auf uns, weil wir damit mit nur einem Tag auf über 90 Seemeilen kommen. So haben wir für die restlichen Tage mehr Zeit für die Manöver und natürlich auch zum Baden und schöne Orte anzuschauen. Die Wetterbedingungen sind ideal, der Wind konstant mit 20 – 25 Knoten.

Wir segeln die bis Mitternacht und ankern in einer traumhaften Bucht (Porto Frailis).

Wir werden belohnt mit einem Morgenessen mit herrlicher Sicht, glasklarem Wasser und einem wunderbaren Morgenessen mit frischem Brot.

Hier unsere Crew gerade kurz vor dem Aufbruch:

Und wieder wird gesegelt und gewendet und gehalst, und die Hafenmanöver geübt und angelegt und geankert und wieder und wieder, bis die Abläufe von selbst laufen und und die Crew gut eingespielt ist…

..es wird geübt bis in den Abend…

Um dann am nächsten Tag den Anker zu lichten und eine neue Bucht, ein neuer Hafen, ein neuer Ort zu entdecken…

…und stets gut begleitet von unseren Partnern und Partnerinnen

Aber langsam geht der Traum zu Ende. Wir haben in sechs Tagen 300 Seemeilen gemacht und etliche Manöver. Inzwischen kennen wir das Boot gut. Wir haben die sechs Tage auf See bestens genutzt. Nach einer letzten Bucht, geht es zum Ausgangshafen (Cala dei Sardi), wo uns das Boot-Check-Out erwartet.

Alle Boote wieder zu Hause, und auch wir gehen wieder Richtung Schweiz…

 

 

 

 

 

 

 

 

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