Nach der ziemlich wirren Zeit rund um den Covid-19-Virus konnten wir im September endlich wieder auf See stechen. Die Swiss hatte uns eine schwierige Zeit beschert, in dem sie die Flugdaten und die Flugzeiten änderte, was nicht alle Crewmitglieder schätzten. Aber schliesslich kamen alle nach Napoli.

Die Crew war sehr gross (15 Leute!) und wir entschieden uns für zwei Boote: eine eher sportliche Leader 36 von Jeanneau und ein sehr geräumiger Trawler 44 von Beneteau:

Gleich zum Start entschieden wir uns für eine Nachtfahrt. Kaum war die Crew angekommen, wurden sie vom Hotelier zum Hafen von Salerno begleitet, wo wir sie mit zwei Booten empfiengen. Es kann losgehen. Nach der Sicherheitseinweisung und den ersten Erklärungen zum Boot, setzen wir uns ans Steuer und geniessen den Sonnenuntergang unterwegs.

Die ersten Anweisungen über den Umgang mit Radar werden in die Praxis umgesetzt. Nach dieser kurzen “Einfahrt” geniessen wir das Nachtessen auf der Piazza in einer der Restaurants von Salerno in der Fussgängerzone, wo unweit unser Hotel war.

Der Törn nimmt seinen Lauf und das Wetter spielt hervorragend mit.

Und so unternehmen wir jeden Tag kleinere und grössere Touren in der Gegend von Amalfi und Capri. Ja, natürlich darf Capri nicht fehlen.

Und manchmal machen wir auf dem Boot ein Picknick und geniessen das Meer ungestört.

Trotz der ganzen Liebe zum italienischen Essen – am liebsten fahren wir Boot, und das haben wir ausgiebig gemacht. Hier grad beim Hafenmanöver…

…und hier am Üben für später, auf seinem eigenen Boot…

…Und immer wieder Hafenstops und Hafenmanöver und natürlich Land-Besuche, auch zu Geheimtipps wie hier in Cetara.

…oder hier in Agropoli.

…und wieder Fahren, Anlegen, Ankern, das ganze Programm, bis jedes Crewmitglied gute, kontrollierte und sichere Hafenmanöver beherrscht, sei es auf dem sportlichen Leader 36, wie auch auf der grossen, 10-Tonnen-schweren 44-er “White Star”.

Als Zusatz-Leistung wurde der Crew die neuste IPS-Technologie von Volvo Penta vorgestellt, mit der sie selber Anlegemanöver durchführe konnte.

Am Ende konnte dieses etwas kompliziertes Unterfangen zu einem guten Abschluss gebracht werden. Hier die Crewliste:

Trotz einigen unterschiedlichen individuellen Erwartungen und Bedürfnisse versuchten wir alle Crewmitglieder maximal zufrieden zu stellen. Hier hat jede Person der Crew nicht nur das Minimum versprochene, sondern ein Maximum an Leistung (im Vergleich zu gleichen Produkten) bekommen:

  • Eigenes Zimmer (Mitbewerber bieten zum selben Preis eine Koje mit Doppelbett an, man schläft also mit einer wildfremden Person im gleichen Bett)
  • Übernachtung an zentralster, attraktiver Lage 3 Minuten vom Hafen entfernt (die Crew wurde jeden Tag direkt beim Hafen abgeholt und wieder zurückgebracht)
  • Durchführen aller wichtigen Manöver mit zwei unterschiedlichen Booten (einzigartig in der Schweiz)
  • Abwechslungsreiche Tagesausflüge mit kulturellen und kulinarischen Höhenpunkten
  • Strukturierte und durchorganisierte Ausbildung mit Fokus auf Manöver und Skipper-Training (bei einigen Meilentörns macht das Crewmitglied nur die Meilen, die Anlegemanöver muss es später in einem “Skipper-Training” noch dazu buchen)
  • Zusätzlich zu GPS-, haben wir auch Radar- und Funk-Training durchgeführt (was in den Fahrtenbücher nicht vorgeschrieben wäre selten angeboten wird)
  • Kein Kostenrisiko, weil die meisten Leistungen inklusive sind (Mitbewerber lassen den Treibstoff, die Bordkasse und die Hafengebühren durch die Anzahl Teilnehmer aufteilen, was zu bösen Überraschungen führen kann)
  • IPS-Schulung (einzigartig in der Schweiz)

 

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