Es ist wieder soweit: Ein neuer Meilentörn  an der Amalfiküste startet heute. Nach einem kurzen Flug aus Basel nach Napoli von 1 Stunde 40 Minuten, werden die Törnteilnehmer von „Carmine“ empfangen mit der Anzeige-Tafel „Hochsee.Schule“. Die Transfer nach Agropoli ist gut verlaufen und wir können die Unterkunft beziehen. Um 19:00 starten wir noch am selben Tag für eine Nachtfahrt. Die Kursteilnehmer lernen gleich am ersten Tag, wie sie die Yacht zum Auslaufen vorbereiten. Die Nachtfahrt kann los gehen.

Bei dieser Gelegenheit wird gleich auch das Radargerät erklärt und eingesetzt.

Die Nachfahrt endet um 02:30 und wir sind müde vom langen Tag. Morgen geht es es um 10:00 los. Wir können also ausschlafen.

Bei strahlender Sonne, hier im spezifischen die Capri-Sonne, unternehmen wir unsere erste grössere Tagesrundfahrt. Es geht nach Amalfi, Capri und Ischia. Hier einige Impressionen von diesen wunderbaren Plätze.

Amalfi:

Die „Fariglioni“ von Capri

Ankern und Mittagspause in Ischia. Zuerst mal ein kühles Bier…

…dann bestellen…

…und dann geniessen…

Nach dieser langen Ausfahrt von heute (121 Seemeilen!) fahren wir zurück zum Heimathafen von Agropoli.

Skipper Indro Giovanni Celia jetzt noch mit Mütze…

und dann gibt es noch ein unfreiwilliges „Mütze über Bord-Manöver“ hervorragend durchgeführt von Fritz.

Auf diese Crew kann man sich eben verlassen…

Land in Sicht, es ist Agropoli, bis wird im Hafen angelegt haben, wurde es 19:00. Ein langer aber sehr schöner Tag geht so zu Ende.

Der Törn nimmt Fahrt auf und seinen Lauf der Dinge wie bei allen unseren Meilentörns: Wir arbeiten, fahren, haben Spass, essen auf dem Boot, ankern an wunderschönen Plätzen, baden, arbeiten wieder, fahren wieder, üben, und üben und üben…

Ankerpause auf dem Meilentörns, eine gute Gelegenheit für ein Pick-nick und ein kühles Bad bei sommerlichen Temperaturen um 30 Grad (am 06. Sep.!).

Strand- und Hölenforschung mal anders, …aus dem Boot

..und weiter geht es der Amalfi-Küste entlang…

Mamma Beck mit Junior, zwei zukünftige Skipper erobern bald die Weltmeere…

…Robin in voller Fahrt bei höchster Konzentration, er steuert „nur“ mit der Fernbedienung des Autopilots…auch das muss gelernt sein…

…und dann wieder Navigations- und Positionsaufgaben auf der Seekarte…

…die Männer sind am Rechnen und Routen planen, während hier die Frau das Steuer übernimmt…

…interessante Details zum Radar sind auch während der Fahrt eine gute Lektüre. Hier sehen wir Andreas beim Studieren der Radar-Funktionsweise und -Funktionen…

…die obligatorische Ölstandskontrolle führt unter Anleitung hier gleich Robin durch, so kann er gleich selbst Hand anlegen und lernt auf diese Weise am besten…

…und nach eine schönen, interessanten, aber auch intensiven Tag geht es wieder zurück zum Heimathafen, wo wir unter Boot noch reinigen und bereit machen für den nächsten Törn-Tag. Morgen sind Manöver geplant. Ein intensives Manöver-Training ist nötig, denn die Häfen sind in dieser Gegend oft sehr schmal. Es braucht viel Übung, damit man in den engen Anlegeplätzen sauber zu seinem Bootsplatz kommt. Deshalb werden wir zuerst an schwimmenden Bojen üben, auf dem offenen Meer.

Heute sind Manöver-Übungen geplant. Wir lassen nicht locker, bis die Anlegemanöver an den Bojen gelingen. Erst dann wagen wir uns an die Manöver im Hafen. Hier haben wir die Manöver mit der Navionics-App aufgezeichnet:

und zwischendurch immer wieder einen Ausflug an einer der schönen Orte der Amalfiküste…

Die nächsten zwei Tage sind dem kulturellem Programm gewidmet. Wir besuchen die alte griechische Stadt Paestum und dann tauchen wir in das berühmte Stadtviertel von Neapel „Quartiere Spagnolo“. Wir verabschieden uns von René und begrüssen ein neues Crew-Mitglied, Armin, welcher die zweite Hälfte des Törns mit uns sein wird. Der Meilentörn geht gleich am selben Abend wieder weiter mit einer erneuten Nachtfahrt.

…und natürlich darf das malerische Dorf „Castellabate“ nicht fehlen. Das Dorf wurde durch die Filmkomödie „Willkommen im Süden“ berühmt. Der Charme der verwinkelten Gassen ist nach wie vor intakt.

Der Abschied von René fällt schwer, aber hoffentlich sieht man sich auf einer der Weltmeere wieder. René ist jetzt fertig mit seinen Meilen und wird sofort nach seiner Rückkehr den Hochseeausweis beantragen.

Einen Teil der Crew gönnt sich eine touristische Tour durch Napoli.

Am Abend geht es wieder aufs Boot, wo wir wieder eine Nachtfahrt unternehmen.

Morgen geht es früh (07:30) nach Capri. Dieses Mal werden wir einen längeren Aufenthalt auf der Insel durchführen.

Und hier sind wir in Capri. Auf diese Crew kann man sich verlassen. Wir haben die Anlegemanöver immer und immer wieder geübt, bis jedes Crewmitglied genau gewusst hatte, was zu tun ist. Geradeaus fahren das können alle, aber sauber und perfekt anlegen, das muss geübt sein. Komplimente an dieses Team!

 

 

 

 

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