Der Hochseeschein kommt für diese zukünftigen Skipper immer näher. Bei äusserst guter Atmosphäre und angenehmen Wetterbedingungen haben wir von der Hochsee.Schule wieder einen lehrreichen Törn durchgeführt. Der Katamaran war sehr komfortabel. Alle Crew-Mitglieder hatten eine eigene Kabine mit eigenem Bad zur Verfügung. Die 450 Lagoon ist ein zwar etwas gemütliches Boot, es braucht somit schon etwas Wind (mind. 10 Knoten), um diesen Koloss zu bewegen, aber dafür bietet es jede Menge Platz. Ab 20 Knoten Wind kommt das Schiff gut in Bewegung und wir können die Segeltechnik perfektionieren, während die Partner die Reise geniessen, ohne Krängung. Hier einigen Eindrücke aus dem Törn:

Die Skipper-Kandidaten laufen ein…

Gepäck verstauen (die richtige Stauordnung ist auch eine der Aktivitäten des Törns zum Hochseeschein), sich in der Kabine einrichten, die Hafenstimmung geniessen…

Nach dem Verstauen des Gepäcks, wird eine Tour durch das ganze Schiff durchgeführt. Möglichst viele technische Details, die ersten wichtigsten Sicherheitsaspekte, die Benützung der sanitären Anlagen und der Küche werden besprochen. Dies sind nur einige der zwingenden Lern-Elemente, welche zum Erlangen des Hochseescheins gehören. Alle Lern-Aktivitäten werden laufend im Meilennachweis eingetragen.

Und natürlich geniessen wir auch das erste Nachtessen an Bord:

Die Kabinen sind geräumig, es hat viel Platz auf dem Boot, sowohl Hochseeschein-Kandidaten wie auch ihre Partner können sich auf eine interessante Fahrt nach den Liparischen Inseln freuen. Wenn es genug Wind hat (10 – 20 Knoten), dann kommt auch unsere Lagoon 450 in Fahrt. Die „Schüler“ vergnügen sich mit Segeln und die Partner geniessen ihre Ferien.

Das Abenteuer kann los gehen. Geplant sind 260sm möglichst unter Wind zu segeln. Allerdings macht das Wetter was es will. Man sollte sich auch auf längere Fahrten unter Motor einstellen. Die erforderlichen Meilen versuchen wir stets zu erreichen, aber wir können nicht garantieren, dass alle Meilen unter Segel durchgeführt werden können – so wie es in diesem Meilentörn der Fall war. Wir haben einen grossen Teil der Meilen unter Motor durchgeführt, was uns aber nicht aufgehalten hat, die Sehenswürdigkeiten der Gegend zu besuchen (Stromboli, Panarea, Filicudi, Alicudi, Lipari, Salina und Tropea). Alle erforderlichen Lern-Elemente des Meilennachweises sind selbstverständlich durchgearbeitet worden.

Tropea

Stromboli

….und dann ein Caffè von Jacqueline und weiter nach Lipari

Noemi in Action…

Fritz in Action…

Cornelia in Action…

Lipari

Unser Skipper vor Ort, Guido (was zufälligerweise auf italienisch „ich führe“ heisst) hat eine excellente Arbeit geleistet. Er hat viele nützliche Tips und Tricks seiner Segelkarriere in Süditalien mitgeben können. Und er hat das Handling mit Boot und Segel meisterhaft demonstriert, und er hat uns die schönsten Plätze der Liparischen Inseln wie auch die „Insider-Tips“ zeigen können.

Trotz der Pflicht zur nautischen Praxis, darf zwischendurch auch mal gebadet werden und sich dem Vergnügen hingeben…

…beim Bestellen im Restaurant kann man fast immer drauf gehen, dass das was auf dem Teller kommt, immer frisch ist und von guter Qualität. Die Italiener legen sehr viel Wert auf gutes Essen und ausserdem sind die Preise sehr vernünftig. So wird der Hochseeschein auch zu einem kulinarischen Erlebnis.

…und schliesslich, über viele Stopps auf den Inseln, haben wir Palermo erreicht. Der Hochseeschein ist für die Skipper-Kandidaten ein gutes Stück näher gerückt. Wir haben 255 Seemeilen in 6 Tagen geschafft. Jetzt geniessen wir noch zwei Tage rund um Palermo, in unserer 800m2 Königs-Wohnung in Palermo Stadt, und bereiten uns auf die Rückreise vor.

unsere Wohnung in Palermo…

Arrivederci!

 

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